Als ich gestern an meiner Lieblingstankstelle (die billigste weit und breit) vorbeigefahren bin, um mich über den Benzinpreis zu ärgern, ist mir mal wieder bewusst geworden, dass das garnichts nutzt. Ich kann mich eine Viertelstunde vor ein Preisschild stellen und mich mit voller Konzentration und Intensität ärgern,
ohne dass der Preis auch nur einen Cent runtergeht. Wieso tue ich es immer wieder, obwohl ich das schon lange weiß?Was soll dieses "ärgern" also? Wer ist denn überhaupt dafür verantwortlich? Wer hat das erfunden? Falls man dieses Menschen habhaft werden sollte, sollte man ihn 7 Tage und 7 Nächte an den Ohren über ein Stoppelfeld schleifen!
Wie konnte es sich über die ganze Welt verbreiten, ohne dass es irgendeine nachweisbare positive Wirkung hätte?
Vielleicht hat es sich im Laufe der Jahrmillionen von selber entwickelt, weil es dazu führt oder führen kann (bei anderen, nicht bei mir), dass man etwas anderes oder anders probiert, um sich eben nicht zu ärgern. Dann hätte es doch eine positive Wirkung. Trotzdem: Sich zu ärgern ist wirklich ärgerlich! Da ärgert man besser andere.

Tschüß!
grunzquiek




