Ich hatte in Vorhand am echten analogen Vierertisch folgendes Blatt:
Die beiden anderen Spieler waren weg. Alle bemerken, daß ich nicht sonderlich begeistert bin von meinen Karten. Ich überlege ein Karo-Spiel ohne 4.
Der Kartengeber schaut mir in die Karten und geht davon aus, daß ich auch weg bin. Er deckt aus eigenem Antrieb voreilig die Blinden um. Darin liegen
.Das wäre nun ein guter Grand ohne 4.
Nun meine Fragen oder auch meine Vermutung wie es sich nach meiner Meinung Skatrechtlich verhalten sollte:
1.- Gehe ich recht davon aus, daß ich das Spiel erhalte, wenn ich 18 sage?
2.- Ich könnte jedoch genauso gut Grand Hand spielen, denn ich als Spieler habe nicht die sichtbar gewordenen Blinden zu verantworten? - Natürlich hätte ich ohne das Wissen der Blinden niemals Grand-Hand gespielt.
3.- Muß ich das Spiel überhaupt noch durchspielen, egal ob Grand oder Grand-Hand? - Denn, daß, Alle Spieler am Tisch den Skat eingesehen haben, und dies durch Verschulden der Gegenpartei, zu der auch der Kartengeber zählt - verursacht wurde, müßte die Gegenpartei ja eigentlich in Jedem Falle verloren haben.
Ich habe es dann auf sich beruhen lassen und das Spiel wurde als eingepaßt gewertet, weil ich nicht in Kampfeslaune und auch ziemlich "baff" von der Situation überfordert war. Ich habe mir das Ganze erst hinterher richtig durchdacht.
Wie seht Ihr die Situation?
Herzliche Grüße




