Kurioser Fall

Fragen zur ISkO

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Kurioser Fall

Beitragvon Skatfuchs » 18. Sep 2025 23:30

Hallo,

heute im Club erhält VH sein Spiel ohne Gegenwehr, nimmt den Skat auf, legt den Skat neu und sagt Pik an. Ich war in MH. Der AS hatte ein Pik mit 3 und im vorletzten Stich waren wir als GS noch Schneider, wodurch ich die Hoffnung hatte, dass wir noch den letzten Stich zum schneiderfrei machen.
Der AS spielt die letzte Karte, ich bediene, doch HH hat keine Karte mehr auf der Hand.
Wie geht es denn nun weiter und wer hat wie gewonnen?
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Re: Kurioser Fall

Beitragvon Mathias » 24. Sep 2025 01:32

Das Spiel ist Schneider verloren, weil die Gegenpartei nicht die korrekte Anzahl Karten auf der Hand hat. Vermutlich klebte die letzte irgendwann, aber da kann ja der AS nix für.

Es ist nicht so sehr das Zuschreiben der verlorenen Karte für den AS als die Tatsache, dass es keinen Grund gibt, die Punkte des letzten Stiches den Gegnern gutzuschreiben.
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Re: Kurioser Fall

Beitragvon Skatfuchs » 24. Sep 2025 10:00

Hallo,

ich wollte es genauer wissen, schon um evtl. die Karte dann auszutauschen, wenn Karten geklebt hätten, was ich bisher nicht feststellen konnte.
So lies ich den AS Stich für Stich die Karten nochmals aufdecken, was auch gelang. Nachdem er den letzten Stich aufdeckte und wir zuvor keine "klebenden Karten" bemerkt hatten, lagen 3 Karten im Skat, was auch keiner bemerkt hatte, da die Bedienung zu der Zeit die Speisen für das Abendbrot aufnahm.

Wie ist denn nun die Situation zu entscheiden?
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Re: Kurioser Fall

Beitragvon Primrose » 24. Sep 2025 23:10

Dann müsste der AS ja eine Karte zu wenig haben, er hat aber, wenn überhaupt, eine Karte zu viel.
Vermutlich ist die Karte vom GS woanders hingerutscht. Der AS bekommt sein Spiel weiterhin.
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Re: Kurioser Fall

Beitragvon Skatfuchs » 25. Sep 2025 11:19

Hallo,

durch die Rekapitulierbarkeit der Stiche konnte nachgewiesen werden, dass der AS mit Skataufnahme 13 Karten hatte, von denen er drei in den Skat legte und so die richtige Kartenzahl am Ende hatte.
Das war keinen von den GS aufgefallen, da nach Abschluss des Reizvorganges wir das Abendbrot bei der Serviererin bestellten und uns so nicht auf das Spiel konzentrierten.
Ich möchte aber dem AS da auch keine Absicht unterstellen, denn so lange kenne ich den Skatfreund als fairen Spieler.
Bleibt es dann bei eurer Entscheidung?
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Re: Kurioser Fall

Beitragvon Wenzlator » 23. Jan 2026 18:32

Da beide Parteien eine unrichtige Kartenanzahl haben, wird neu geteilt.
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