Der Russe steht bald vor der Tür, das weiß mittlerweile wohl jeder. Mit 10.000 Panzern mindestens. Normalerweise müsste ich mich da auf die Franzosen verlassen können, aber die haben ja zur Zeit innenpolitisch Probleme, wenn die zu spät merken, dass der Russe....
Von den Tschetschenen ist vorläufig nix zu holen, die haben schon alles verramscht, was nicht niet- und nagelfest ist, Afghanistan ist mir zu weit und die Russen geben nichts mehr her, angeblich brauchen sie das selber. Wofür wohl?
Da werde ich wohl mal eine Einkaufsfahrt in die Ukraine machen müssen, dort soll es ja alles für ganz billig geben. Da ist in den letzten Jahren Zeug für etliche Milliarden mal irgendwo vom LKW gefallen oder sowas.Erstmal frage ich bei der Nachbarschaft, ob ich was mitbringen soll. Bei dem Typ gegenüber brauche ich nicht zu fragen, der ist Präsi vom Schützenverein, hat nen brutal aussehenden Schnauzbart und nen großen schwarzen Hund, der hat wahrscheinlich schon den ganzen Keller voll. Sein Auto steht immer vor dem Haus, wahrscheinlich hat der nen Panzer in der Garage.
Mein Eigenbedarf:
- 10 Javelin mit Starter
- 10 Stinger mit Starter
- 100 Kamikaze-Drohnen
- mindestens 2 AK47
- ein paar Kurzwaffen mit großem Kaliber
- Jede Menge Munition
- ein Nachtsichtgerät
- eine Schoko-Sahne-Torte
- eine Radaranlage für mindestens 50 Kilometer
Das sollte reichen, aber dafür muss ich mir nen LKW mieten und vielleicht noch nen Kredit aufnehmen, die Ukrainer scheinen ja recht geschäftstüchtig zu sein. Ein paar Sachen brauche ich noch zum Weiterverkauf an die hiesigen Tschetschen und Russen, das ganze soll ja nicht zum Verlustgeschäft werden. Wenn die an der Grenze kontrollieren wollen, rufe ich einfach "Asyl in Deutschland"
Dann kann der Russe kommen.
Ach ja, einen Fluchttunnel brauche ich für alle Fälle auch noch, ich fange morgen an zu graben.
Übrigens: In meiner Garage habe ich noch eine guterhaltene Feldhaubitze, die kann ich ganz preisgünstig abgeben. Die hatte ich mir für's letzte Arbeitsgerichtsverfahren angeschafft, aber nicht gebraucht. Da hat noch die gute alte Makarow gereicht.
Tschüs!
grunzquiek





