Hallo,
Einig waren wir uns ja schon in den ersten drei grundsätzlichen Herangehensweisen zu dem Spiel.
Unterschiedliche Ansichten gab es jedoch zur Spieleröffnung:
a. Mit

, damit beim Fall der

das Spiel auch gegen 2*3er Gruppen der Farben gewinnbar ist
b. Mit

, weil dies den geringsten Augenertrag für die GS bringt
Und was ist denn nun richtig?
Zu a. Fällt gleich die

, so kommt sie aus einer Zweiergruppe oder steht in einer Dreiergruppe blank. Im ersteren Fall ist das kein Vorteil gegenüber dem Anspiel der

, zumal dann nur 18 Augen fallen anstelle der 24 mit

im Anspiel.
Steht die

blank, so kommen die GS mit Anspiel der

auf 24 Augen, wenn das

sofort den Stich übernimmt und so kann der AS mit einer Dreiergruppe der GS in der zweiten „Zehnfarbe“ nicht mehr verlieren, da dort nur 35 Augen erzielbar sind.
Wird die

aber nicht gleich übernommen, sondern der GS wartet auf den

mit Wimmelung, so kommen die GS schon auf 26 Augen und das Spiel kann gegen eine Dreiergruppe in der zweiten Farbe verloren werden.
Steht jedoch das

blank, so können die GS mit Anspiel der

bereits 35 Augen erhalten, wenn nicht gleich die

gelegt wird und so ist das Spiel nur noch gegen 2:2 des Farbstandes gewinnbar. Mit Anspiel der

jedoch bekommen die GS nur 14 Augen und das Spiel ist gegen 3:1 sicher gewinnbar und kann sogar noch gegen 4:0 gewonnen werden.
Zu b. Beim Farbstand 2:2 in Karo ist das Anspiel gleichwertig mit Vorteilen jedoch in den Augenzahlen für den AS. Beim Farbstand 3:1 mit blankem

hat das Anspiel deutliche Vorteile und sichert sogar häufig noch den Farbstand 4:0 in der zweiten Farbe ab. Die blanke

bringt dem Anspiel gegen die

zwar leichte Augennachteile, jedoch sichert sie keinesfalls das Spiel gegen 3:1 in der zweiten Farbe.