In einer der Samstags-Listen wurde tatsächlich ein nicht erzwungener Grand Hand im Ego-Schneider verloren (nicht an unseren Tischen). Mir fehlte die Phantasie, mir vorzustellen, was da passiert sein konnte. Hat jemand eine Idee? Ist schwer, gelle? Aber mir wurde es anschließend erzählt. Der AS saß in VH und führte folgendes Blatt:
Ich gestehe, damit hätte ich auch GH gespielt. Spielverlauf:
irgendeine Lusche
Abwurf, Abwurf
Anschließend machte der Spieler keinen Stich mehr und fragte MH, warum er denn bloß Kr Ass nicht gestochen habe?
Habt ihr übrigens eine Vorstellung, warum neben MH geschätzt 60 % der dort teilnehmenden Skatspieler (incl. meiner Person) dieses Kr Ass verschmäht hätten?





Allerdings ist mir beim Schreiben aufgefallen, dass die Sechserlänge in diesem Fall sehr unwahrscheinlich ist, da der HH-Spieler die blanke vermutlich auf den Bubenstich entsorgt hätte. Es könnte höchstens sein, dass er zwei blanke Farben hat oder dass er dem AS nicht gleich ein Bild schenken wollte (insbesondere einen blanken K werfe ich auch eher nicht ab, da er bei einem Unter-Ass-Ausspiel von einer Dreierlänge einen zusätzlichen Stich generieren kann und ich dem AS nicht gleich 4 Pkte. auf dem Silbertablett servieren will). Insofern kann man in der Situation sicher nicht davon sprechen, dass ein Abstich ein Fehler gewesen wäre.
Zumal, wenn der AS den Pik-Buben im Stock wähnt, er ja eine Schwarz-Chance verschenkt. Ist zwar unwahrscheinlich, dass in der 2. BuLi jemand übersieht, dass eine Farbe nicht mehr im Spiel ist, aber ausgeschlossen ist es nicht.
müsse zwingend im Stock liegen?
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