von mannikr » 29. Sep 2026 19:00
Hi,
zu 1) kann ich dir sagen
Es nervt halt manchmal, aber besser so, als wenn irgendwann Fehler drin sind und dann Stress und Streit bei falsch gemachten Eintragungen vor 2 Blöcken gibt.
Haben wir glaube ich alle schon mal erlebt.
Viel "schlimmer" finde ich wenn die Tabletts mit Skatguru "aufgestellt" werden mit der Schutzhülle und man die Eintragungen nicht aufleuchten sieht oder wenn Sie direkt ausgeklickt werden, die ja nach 10 Sek sowieso automatisch ausgehen würden.
Punkt 6.2.1 regelt dies
....Alle Mitspieler bleiben aber für die
Führung der Liste, die während der gesamten
Spielzeit einsehbar sein muss, verantwortlich. Sie
haben die Eintragungen laufend zu prüfen.
Besonders der Kartengeber soll stets nachprüfen, ob
das vorhergehende Spiel ordnungsgemäß
eingetragen ist.
zu 2) Mich stört es auch, wenn ich dran bin mache ich die Jungs auseinander, aber ansonsten halte ich meine Finger zurück und dazu gibt es auch ein ganz klares Urteil in den Skatgerichtsentscheidungen.
Unter 3.2.3 findet man unter Fall 2 folgendes
Ein Spieler spielte einen Grand mit vier Buben. Diese legte zum Ende des Spiels zur
Abkürzung offen auf den Tisch. Der nächste Spieler wollte dann Karten geben. Ein
anderer Spieler griff sich die Karten und verteilte die Buben! Der eigentliche
Kartengeber behauptet, das sei nicht gestattet, die Buben dürfe gegebenenfalls nur er
auseinanderlegen. Wie ist es richtig? Dürfen die Buben vor dem nächsten Spiel
verschoben werden? Wenn ja, von wem?
Antwort:
Dem Kartengeber ist es gestattet, die vier Buben auseinander zu stecken. Es ist dem
Kartengeber gestattet, die Karten zu stechen, blättern oder diese in jeder anderen Art
und Weise durcheinander zu bringen. Wenn die Buben zusammen liegen ist es dem
Kartengeber durchaus gestattet, diese einzeln in den Kartenstapel zu stecken. Er ist
aber verpflichtet, die Karten danach gründlich zu mischen und vom rechten Nachbar
einmal abheben zu lassen. Nicht vorgesehen (kommt aber immer wieder vor) ist, dass
einer der anderen Mitspieler diese Handlungsweise vornimmt. Hier muss (schon beim
ersten Mal) am Tisch klargestellt werden, dass dies die Aufgabe des Kartengebers
und nicht die eines anderen Mitspieler ist. Wenn kein Einspruch gegen diese
Vorgehensweise erfolgt, wird diese billigend in Kauf genommen. Wenn ein Mitspieler
mit der Art und Weise des Mischvorganges nicht einverstanden ist, kann er den
Kartengeber auffordern, die Karten noch einmal durchzumischen und erst danach die
Karten zu verteilen. Jeder Mitspieler am Tisch entscheidet mit darüber, wann ein
Mischvorgang gründlich vorgenommen wurde und wann nicht
ich geh da sogar soweit und sage den freundlichen hilfsbereiten Spielern die nur die zusammengeworfenen Karten zusammen machen wollen (ich unterstelle keine Absicht dass Sie irgendwie die Karten (Buben) dabei auseindander machen), Sie sollen sie einfach liegen lassen, denn durch sowas kommt es auch vor, das jemand die Karten in der Hand hat der nicht dran ist und dann der falsche Spieler gibt.